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Why I post so irregular

🇬🇧 I read a lot about the use of social media and honestly what I read makes me almost a little dizzy. There’s a lot of talk about what, how and when to present yourself best on social networks, and how which algorithm of the individual network works, because the entries are of course NOT shown chronologically, but according to how popular you are. So you have to make yourself popular at all costs, otherwise nobody will see you (sadly that is true).

The important thing is that you have to offer your readers something. What you post is therefore especially important. It has to be informative or funny or a tip or instruction. It has to be written in an entertaining way, but it shouldn’t be too long either. In our fast-paced world, you can only take small bites, otherwise you won’t be able to cope with the flood of information posted in the social media. If it should be a tip, it must be easy to implement so that everyone can participate, but at the same time it must look professional.

The photos must also be professional. And photos are a must! It must be clear what it is all about, but it must also be appealing. A photo of a naked object is not possible! At least one or two, or better yet three or many props (decorative accessories, which may or may not be related to the actual target object of the photo, as long as they only create a certain mood) must be included in the photo. And speaking of mood. It’s especially important that the photos are also well color-coordinated. You know, it’s all about the mood that a picture should convey. Moods are especially important, because that’s how you get the readers. And readers who are emotionally addressed may become followers! Yes, followers! More followers means you are more popular and you are displayed further up in the infinite stream of posts.
Depending on the social network the pictures are also arranged in so-called feeds. These show all contributions as small thumbnails. It is therefore essential to make sure that the images or contributions in this feed (or channel or whatever) look good together. So you have to make sure that you use a certain color palette that runs through the images in the best possible way, or even better, you always have a frame so that all images in a feed fit together to form a big mosaic. This creates THE wow-effect.

Very, very important is also when (and actually again how and where) you post your posts. You have to decide where your target group lives. So as a Dutch person you have to post at night when your main target group is in America. It does not work only once a day. That is too little. The moments should be strategically positioned so that the target group sees something to get up in the morning and something to slow down in the evening before going to bed, and actually also in between times. But actually, that is not so important, because the line of articles that are shown to the reader are not sorted chronological anyway. Stories are a new addition since some time, now. These are temporary mini-posts without real text. Nah, that doesn’t fit. Actually, they’re more like pimped photos or videos with additional GIFs and text on top to make it move and attract attention. But they shouldn’t be too long either, otherwise no one will look. Remember, they must be digestible appetizers. Well, stories have become very, very important now, because they are always visible on top or on the side or hidden. When a reader clicks on such a story, there is an “interaction” and the more interaction you have with your readers, the more popular you become with the readers and bang … then you also end up further up in the thread! Isn’t that crazy?! I’m already dizzy with excitement.

But maybe I’m also dizzy with stress? I actually started the blog and my Instagram channel to let interested garden lovers participate in my garden project. How naive I was!

For a while I actually tried to implement some of the suggestions and quickly realized that for me it was bullshit. I am not an influencer, I am a gardener by passion. My peppers are red and my eggplant is purple, and a bird in the garden won’t pose for my perfect photo until the sun goes down and shines on it so beautifully with soft light.

So why do I post so irregularly? I’m outside when the sun is shining, I plan and post when it rains and freezes. I hope I still have some readers who appreciate more reality and honesty in social media!

Reality is beautiful!

🇩🇪 Ich lese viel über den Gebrauch von Social Media und ehrlich gesagt macht mich das, was ich da lese, fast ein bisschen schwindelig. Es wird gefachsimpelt über das Was, Wie und Wann man sich am besten in den sozialen Netzen präsentiert, und wie welcher Algorithmus des einzelnen Netzwerks funktioniert, denn die Einträge werden natürlich NICHT chronologisch angezeigt, sondern danach, wie beliebt man ist. Also muss man sich um jeden Preis beliebt machen, sonst sieht einen ja keiner.

Wichtig ist, dass man seinen Lesern etwas anbieten muss. Was man postet ist daher besonders wichtig. Es muss informativ oder witzig oder ein Tip oder eine Anleitung sein. Es muss unterhaltend geschrieben sein, aber es darf auch nicht zu lang sein, in unserer schnelllebigen Welt verträgt man nur noch kleine Happen, denn sonst kommt man ja gar nicht gegen die Flut an, die in den sozialen Medien gepostet wird. Sollte es ein Tip sein, so muss es unbedingt einfach umsetzbar sein, damit jeder mitmachen kann, gleichzeitig muss es aber auch professionell wirken.

Professionell mĂĽssen unbedingt auch die Fotos sein. Und Fotos sind ein Muss! Es muss klar sein, worum es geht, aber es muss auch ansprechend sein. Ein Foto von einem nackten Gegenstand geht gar nicht! Da mĂĽssen noch mindestens ein oder zwei, besser noch drei oder viel Props (dekorative Accessoires, die irgendwie eventuell mit dem eigentlichen Zielobjekt des Fotos verwandt sind, oder auch nicht, so lange sie nur eine bestimmte Stimmung kreieren) mit auf das Bild. Und wo wir gerade bei Stimmung sind. Ganz besonders wichtig ist, dass die Fotos auch farblich gut abgestimmt sind. Ihr wisst schon, es geht ja um die Stimmung, die ein Bild transportieren soll. Stimmungen sind besonders wichtig, denn damit kriegt man die Leser. Und Leser, die emotional angesprochen sind, werden vielleicht zu Followern! Ja, Follower! Mehr Follower bedeutet, man ist beliebter und man wird weiter oben im in dem unendlichen Strom von Posts angezeigt.
Je nach sozialem Netz werden die Bilder auch in sogenannten Feeds angeordnet. Die zeigen dann alle Beiträge als kleine Thumbnails. Unbedingt beachten muss daher beim Erstellen von jedem einzelnen Beitrag, dass die Bilder bzw. Beiträge in diesem Feed (oder Kanal oder wie auch immer) zusammen gut aussehen. Es ist daher darauf zu achten, dass man bestmöglich eine bestimmte Farbpalette nutzt, die sich durch die Bilder zieht, oder noch besser, man hat immer einen Rahmen, so dass sich alle Bilder in einem Feed zu einem großen Mosaik zusammenfügen. Das sorgt für DEN Wow-Effekt.

Sehr, sehr wichtig ist auch, wann (und eigentlich auch wieder wie und wo) man seine Beiträge postet. DafĂĽr muss man sich entscheiden, wo seine Zielgruppe lebt. Also als Niederländer_in muss man dann schon mal nachts posten, wenn man seine Hauptzielgruppe in Amerika sitzen hat. Es geht auch nicht nur ein Mal am Tag. Das ist zu wenig. Die Momente sollten zeitlich strategisch positioniert werden, so dass die Zielgruppe morgens was zum Aufstehen sieht und abends vor dem Schlafen und eigentlich auch zwischendurch mal. Aber eigentlich ist das auch wieder nicht so wichtig, denn der Strang an Beiträgen, die dem Leser gezeigt sind, werden ja eh nicht zeitlich sortiert. Neu sind seit einiger Zeit auch Stories. Das sind zeitlich begrenzte Mini-Posts ohne Text. Nee, das passt nicht. Eigentlich sind es eher aufgemotzte Fotos oder Videos mit zusätzlichen GIFs und Text oben drauf, damit es sich bewegt und Aufmerksamkeit weckt. Aber zu lang dĂĽrfen die auch wieder nicht sein, sonst guckt ja keiner. Ihr erinnert euch, es mĂĽssen verdauliche Häppchen sein. Naja, Stories sind jetzt sehr, sehr wichtig geworden, denn die werden immer oben oder seitlich oder versteckt sofort sichtbar angezeigt. Wenn ein Leser auf so eine Story klickt, dann gibt es eine “Interaktion” und je mehr Interaktion man mit seinen Lesern hat, desto beliebter wird man bei den Lesern und zack … dann landet man auch weiter oben in dem Beitragsstrang! Ist das nicht der Wahnsinn?! Mir ist schon ganz schwindelig vor Aufregung.

Vielleicht ist mir aber auch schwindelig vor Stress? Ich habe den Blog und meinen Instagram Kanal eigentlich angefangen, um interessierte Gartenliebhaber an meinem Gartenprojekt teilhaben zu lassen. Wie naiv ich doch war!

Eine Weile habe ich tatsächlich versucht, ein paar der Vorschläge umzusetzen und schnell gemerkt, dass das für mich Schwachsinn ist. Ich bin keine Influencerin, ich bin Gärtnerin aus Leidenschaft. Meine Paprika ist nun mal rot, und meine Aubergine lila, und ein Vogel im Garten wird nicht für mein perfektes Foto posieren, bis die Sonne unter geht und ihn so hübsch mit weichem Licht anstrahlt.

Warum ich also so unregelmäßig poste? Ich bin draußen, wenn die Sonne scheint, ich plane und poste, wenn es regnet und friert. Ich hoffe, ich habe trotzdem ein paar Leser, die mehr Realität und Ehrlichkeit in den sozialen Medien wertschätzen!


🇳🇱

Ik lees veel over het gebruik van sociale media en eerlijk gezegd maakt wat ik lees me bijna een beetje duizelig. Er wordt veel gepraat over wat, hoe en wanneer je jezelf het beste kunt presenteren op sociale netwerken, en hoe welk algoritme van het individuele netwerk werkt, omdat de vermeldingen natuurlijk NIET chronologisch worden weergegeven, maar volgens hoe populair je bent. Je moet jezelf dus koste wat het kost populair maken, anders ziet niemand je.

Het belangrijkste is dat je je lezers iets te bieden hebt. Wat je post is daarom bijzonder belangrijk. Het moet informatief of grappig zijn of een tip of een tutorial. Het moet op een onderhoudende manier geschreven zijn en het mag ook niet te lang zijn. In onze snelle wereld kun je alleen kleine hapjes verteren, anders kun je de stortvloed die in de sociale media wordt gepost niet aan. Als het een tip is, moet deze gemakkelijk te implementeren zijn, zodat iedereen kan deelnemen en tegelijkertijd moet het er professioneel uitzien.

De foto’s moeten ook professioneel zijn. En foto’s zijn een must! Het moet duidelijk zijn waar het om gaat, maar het moet ook aantrekkelijk zijn. Een foto van slechts een kaal voorwerp kan echt niet! Er moeten minstens Ă©Ă©n of twee, beter nog drie of veel props (decoratieve accessoires, die op de een of andere manier gerelateerd zijn aan het eigenlijke doelobject van de foto, of niet, zolang ze maar een bepaalde stemming creĂ«ren) op de foto staan. En nu we het toch over de stemming hebben. Het is vooral belangrijk dat de foto’s ook qua kleur goed op elkaar aansluiten. Weet je, het gaat allemaal om de stemming die een foto moet overbrengen. Stemmingen zijn vooral belangrijk, want zo krijg je de lezers. En lezers die emotioneel aangesproken worden, worden wellicht volgelingen! Ja, volgelingen! Meer Volger betekent, men is populairder en men wordt verderop in de oneindige stroom van berichten getoond.
Afhankelijke van het sociaal net zijn de foto’s ook gerangschikt in zogenaamde feeds. Deze tonen alle berichten als kleine miniaturen. Het is daarom essentieel om ervoor te zorgen dat de beelden of berichten in deze feed (of kanaal of wat dan ook) er samen goed uitzien. Daarom is het belangrijk om ervoor te zorgen dat u een bepaald kleurenpalet gebruikt dat zo consistent mogelijk op de afbeeldingen is toegepast, of nog beter, u heeft altijd een kader zodat alle beelden in een feed in elkaar passen tot een groot mozaĂŻek. Dit creĂ«ert een wow-effect.

Zeel, zeel belangrijk is ook, wanneer (en eigenlijk ook weer hoe en waar) je je bijdragen plaatst is het besef waar uw doelgroep woont. Dus als Nederlander moet je ‘s nachts posten als je je belangrijkste doelgroep in Amerika hebt. Ook is slechts Ă©Ă©n keer per dag posten te weinig. De momenten moeten strategisch gekozen zijn, zodat de doelgroep ‘s morgens iets ziet om op te staan en ‘s avonds iets voor het slapen gaan en eigenlijk ook iets voor tussendoor. Maar dat niet zo belangrijk, want de lijst van de artikelen die aan de lezer worden getoond, zijn toch niet gesorteerd op tijd.
Verhalen zijn ook nieuw sinds enige tijd. Dit zijn tijdelijke miniposten zonder tekst. Nee, dat is niet juist; eigenlijk zijn het meer gepimpte foto’s of video’s met extra GIF’s en tekst erop om het te laten bewegen en de aandacht te trekken. Maar stories moeten niet te lang zijn, anders kijkt niemand. Vergeet niet dat het verteerbare hapjes moeten zijn. Nou, verhalen zijn nu heel, heel belangrijk geworden, omdat ze altijd aan de bovenkant of aan de zijkant worden getoond of verborgen. Als een lezer op zo’n verhaal klikt, is er een “interactie” en hoe meer interactie je hebt met je lezers, hoe populairder je wordt bij de lezers en bam… dan kom je ook verder in de rij te staan! Is dat niet geweldig?! Mij duizelt het al van opwinding.

Misschien ben ik wel duizelig van stress? Ik ben eigenlijk begonnen met de blog en mijn Instagram-kanaal om geĂŻnteresseerde tuinliefhebbers te laten deelnemen aan mijn tuinproject. Wat naĂŻef!

Voor een tijdje heb ik eigenlijk geprobeerd om een aantal van de social media suggesties te implementeren en realiseerde me al snel dat dit bullshit is voor mij. Ik ben geen beĂŻnvloeder, ik ben een tuinman door passie. Mijn paprika’s zijn rood en mijn aubergine is paars, en een vogel in de tuin zal pas voor mijn perfecte foto poseren als de zon ondergaat en er zo mooi met zacht licht op schijnt.

Waarom ik dus zo onregelmatig post? Ik ben buiten wanneer de zon schijnt en plan en post wanneer het regent en vriest. Ik hoop dat ik desondanks wat lezers heb die meer realiteit en eerlijkheid weten te waarderen in de sociale netwerken.